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29. Königsteiner Salon: Soziale Verantwortung des Unternehmers

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Sep 19

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Wie integriert man soziales Engagement nachhaltig in die Geschäftstätigkeit? Dieser Frage widmete sich Max W. Römer anlässlich des 29. Königsteiner Salons. Reine Profitmaximiereung eigne sich nicht als langfristige Überlebensstrategie für Unternehmen, so die These des Referenten. Deutlich nachhaltiger ist es, Standards zu schaffen, die ein soziales Engagement der unternehmerischen Tätigkeit befördern.

ESG Standards als Leitlinie

Mit den ESG Standards hat sich die Weltgemeinschaft einen solchen Rahmen gegeben. Das Akronym steht für „Environmental, Social and Governance“, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Doch nur ein geringer Teil der Unternehmen hat sich bisher offiziell verpflichtet, diese Standards auch umzusetzen.

In Gemeinwohl investieren

Der Einsatz für das Gemeinwohl ist zunächst einmal eine Investition. Schließlich bedeutet sie zunächst den Verzicht auf einen Teil des Gewinns. Langfristig sichern Unternehmer genau damit jedoch ihr Überleben. Durch glaubwürdiges soziales Engagement steigert ein Unternehmen nicht nur seine Attraktivität für Mitarbeiter, sondern erfüllt auch ein wachsenden Bedürfnis vieler Kunden nach nachhaltig produzierten Produkten.

Nachhaltigkeit als Botschaft an Konsumenten

Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung der Kriterien der nachhaltigen Unternehmensführung. Denn nicht nur Konsumentscheidungen leiten sich zunehmend daraus ab, auch für Investoren hat das Thema in den vegangenen Jahren an Bedeutung gewonnen (s. Handelsblatt vom 7. Nov. 2018). Als Gründungspartner von Quadriga Capital, ist es auch Max W. Römer ein Anliegen, potenzielle Geschäftspartner auf die Einhaltung der ESG Standards zu prüfen. Ein eigens hierzu entwickeltes Tool erlaubt die Überprüfung ausgewählter Indikatoren. Im Fokus steht dabei die Frage, welche sozialen oder ökologischen Folgen ein Investment haben kann.

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