Childaid Network stellt Weichen für die Zukunft

Sabine Kalinock wird neue Geschäftsführerin

Seit dem 1. September 2026 hat die Stiftung Childaid Network mit Sabine Kalinock erstmals eine hauptamtliche Geschäftsführerin. In den fast 20 Jahren seit der Gründung wurde die Stiftung durch einen mehrköpfigen ehrenamtlichen Vorstand operativ geführt, dessen Mitglieder Erfahrungen aus dem Management von Unternehmen und Organisationen einbrachten. Mit der neuen Struktur wird die operative Verantwortung künftig bei einer hauptamtlichen Geschäftsführung gebündelt.

Sabine Kalinock bringt umfassende Führungserfahrung mit

Für diese ehrgeizigen Planungen bringt Sabine Kalinock langjährige Erfahrung aus der Sozialwirtschaft mit. Als Ethnologin und Orientalistin verfügt sie über fundierte Auslandserfahrung und ein ausgeprägtes Verständnis für internationale und interkulturelle Zusammenhänge. Bisher verantwortete sie beim Evangelischen Regionalverband in Frankfurt und Offenbach den Bereich Flucht und Integration, in dem sie auch ihre unternehmerischen Qualitäten unter Beweis stellte. Sie überzeugte durch ihre breite Vernetzung und empathische Führungsqualität.

Der Vorstand konzentriert sich mehr auf strategische Fragen, die Entwicklung der Netzwerke und die Begleitung der Weiterentwicklung der Stiftung. Derzeit gehören dem Vorstand neben dem Stifter Dr. Martin Kasper, Michael Legeland und Sandra Hörbelt an. Ein hochkarätig besetzter Stiftungsrat ernennt den Vorstand, beschließt den Jahresabschluss und begleitet und überwacht die Aktivitäten.

Childaid Network: Ein professionelles Hilfswerk für Kinder

Childaid Network ist ein professionelles Hilfswerk für Kinder. Die Stiftung wurde von den Eheleuten Dr. Brigitta Cladders und Dr. Martin Kasper 2007 mit eigenem Kapital gegründet, um benachteiligten Kindern Zugang zu guter Bildung zu ermöglichen. Derzeit fördert die Organisation mit einem Kernteam von rund 50 Personen und einem breiten Netzwerk von Unterstützenden und Partnerorganisationen mehr als 200.000 junge Menschen in Südasien. Über 500.000 Kinder und junge Menschen wurden seit der Gründung dabei unterstützt, durch Bildung ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Für das Jahr 2026 stehen rund 5 Millionen Euro für die Projektarbeit bereit.

Starke Verankerung im Rhein-Main-Gebiet

Gleichzeitig ist Childaid Network im Rhein-Main-Gebiet mit vielen tausend aktiven Spenderinnen und Spendern fest verankert und über Medien und Aktionen breit bekannt. Allein 2025 engagierten sich mehr als 30.000 junge Menschen für unsere Kinderrechtsprojekte in Nepal. Dieses Engagement für mehr Bildungsgerechtigkeit soll in den nächsten Jahren deutlich ausgeweitet und nachhaltig aufgestellt werden. Deswegen verstärkt die Stiftung ihr Managementteam.

Internationale Bildungsprojekte und Nothilfe

Die Organisation realisiert 2026 gemeinsam mit etwa 35 lokalen Partnern mehr als 50 Bildungsprojekte in Nordostindien, Nepal, Nordbangladesch und Myanmar, um Kindern und Jugendlichen Zugang zu guter Grundbildung und beruflicher Qualifizierung zu ermöglichen und die Umsetzung von Kinderrechten zu gewährleisten. Über 30 Millionen Euro wurden in den letzten 20 Jahren in die Zukunft von Kindern investiert. Aktuell hilft die Organisation auch den Flutopfern in Assam und Nepal.

Ausbau der Bildungsqualität in Südasien

Benachteiligte Regionen in Nepal und ländliche Regionen von Bangladesch stehen in Zukunft vermehrt im Fokus der Projekte. Die Programme dort werden weiter ausgeweitet. Childaid Network und seine Partner haben zudem Vereinbarungen abgeschlossen, um die Bildungsqualität in zunächst 10.000 weiteren Schulen in Nordostindien nachhaltig zu verbessern. In Pilotprojekten wird von Frontalunterricht auf eigenständiges, projektbezogenes Lernen umgestellt. Die Eltern werden in die Weiterentwicklung und das Management der Schulen eingebunden, die Klassenräume werden kindgerechter und lernfördernd gestaltet, um die Lernerfolge messbar zu steigern. Erfolgreiche Ansätze werden dann zusammen mit staatlichen Verantwortlichen und mit Hilfe staatlicher Mittel möglichst flächendeckend in den Bundesstaaten umgesetzt.

Ein erfahrenes Managementteam als starke Basis

Sabine Kalinock kann bei Childaid Network auf ein erfahrenes und kompetentes Team von Bereichsleiterinnen aufbauen: Bettina Dilger betreut die Spenderinnen und Spender und die Prozesse dazu. Iris Teleki verantwortet die Finanzen. Dr. Stefanie Henkel kümmert sich um den öffentlichen Auftritt. Jennifer Seydel und Désirée Schulz koordinieren die Projektarbeit. Silke Geißert hat im Mai 2026 die Bereichsleitung Philanthropie und Partnerschaften übernommen und bringt dafür langjährige Erfahrung bei Childaid Network ein. Childaid Network stellt damit die Weichen für weiteres Wachstum und eine nachhaltige Organisationsstruktur. Wir freuen uns darauf, sie ab September mit Verantwortung bei uns zu betrauen und wünschen ihr einen guten Start.

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