Childaid Network

Bangladesch

In Bangladesch leben auf einer Fläche, die ungefähr doppelt so groß wie Bayern ist, rund 165 Millionen Einwohner. Damit ist es eines der am dichtesten bevölkerten Länder der Welt.

Mädchen bei den Schulaufgaben in Kurigram Bangladesch

47% der Frauen können nicht lesen und schreiben

165 Mio Einwohner
47% der Frauen Analphabeten
Weltweit höchste Heiratsrate minderjähriger Mädchen

Die Hauptstadt Bangladeschs, Dhaka, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Dabei liegt die Stadt gerade einmal 6 Meter über dem Meeresspiegel. 

Allgemein sind 90% des Landes Flachland und viele Wälder mussten Ackerland weichen, sodass es nur noch im Südosten Bangladeschs tropische Regenwälder gibt. Dass das Land von den großen Flüssen Ganges, Meghna und Brahmaputra durchzogen wird, sorgt für regelmäßiges Hochwasser. Angesichts des steigenden Meeresspiegels wächst die Bedrohung durch Überschwemmungen weiterhin, wodurch mehrere Millionen Bengali heimatlos würden.

Die Bevölkerung Bangladeschs ist anders als in vielen Staaten Südasiens ethnisch eher einheitlich, 8 von 10 Leuten sprechen Bengali als Muttersprache, 9 von 10 Leuten sind Muslime. Dass der Islam die Staatsreligion des Landes ist, unterstützt diese Tatsache. Leider ist dadurch religiöse Verfolgung keine Seltenheit.

Doch nicht nur auf diesem Gebiet der Menschenrechte gibt es Verbesserungspotential in diesem Land. Bangladesch hat weltweit die höchste Heiratsrate von Mädchen unter 15 Jahren und auch wenn in diesem Bereich bereits Bemühungen geschehen, verbessert sich die Lage nur schrittweise.

Childaid Network arbeitet mit verlässlichen Partnern vor Ort

Außerdem leben immer noch viele Menschen in Armut, die Rate der Unterbeschäftigung beträgt rund 40%. Dass Bildung nicht nur dagegen helfen kann, sondern auch die Analphabetenquote verbessert, die bei Frauen immer noch 47 % beträgt, ist kein Geheimnis.

Deshalb setzt sich Childaid Network gemeinsam mit NETZ Bangladesch für die Verbesserung staatlicher Schulen und einer ausgeweiteten Lehrerqualifizierung ein. Um die unterrepräsentierten Minderheiten und Randgruppen zu stärken, unterstützt die Stiftung außerdem Dorfschulen und Brückenkurse.