Bildungslücken schließen

Von 2020 bis 2021 waren mehr als 90 % der Schülerinnen und Schüler 12 bis 18 Monate von Schulschließungen betroffen. Die heutigen Viertklässler haben fast die Hälfte ihrer bisherigen Schulzeit verpasst. Eine Studie von 2021 weist nach, dass die Kinder sogar bereits erworbenes Wissen wieder verlieren. Weil sie keinen Anschluss mehr an den Unterricht finden oder in Arbeitsverhältnisse gedrängt wurden, kehren Millionen Kinder gar nicht mehr in die Schule zurück.

Warum wir schnell handeln müssen

Kinderarbeit, Kinderhandel und Frühverheiratung waren in den Projektgebieten von Childaid Network schon vor Corona eine ernste Gefahr für viele Kinder. Infolge der Pandemie und der wirtschaftlich prekären Situation vieler Familien hat sich das Problem deutlich verschärft.

Unser Ziel: Kindern und Jugendlichen helfen, wieder am Unterricht teilnehmen zu können

Ziel ist es, diesen Kindern eine schnelle Lernunterstützung zu ermöglichen, sodass sie in der Lage sind, dem Lehrplan wieder zu folgen. Dafür werden fachlich geschulte Bildungsmultiplikatoren und hoch qualifizierte Lehrer eingestellt. Unter ihrer Anleitung motivieren Freiwillige aus den Dörfern die Kinder ihrer Dorfgemeinschaft an den Nachhilfekursen teilzunehmen. Sie werden durch eine speziell entwickelte und in die jeweiligen lokalen Sprachen übersetzte Lehr-App mit Stundenplänen, Lernvideos und Anschauungsmaterial für die jeweilige Altersgruppe unterstützt. Mit einer weiteren App können sie die Lernfortschritte der Kinder dokumentieren und verfolgen – unter strengen Datenschutzregelungen.

Video zum Projekt:

Unsere Erfolgskriterien:

Icon ABCindividuelle Lerndefizite ermitteln
Icon Menschenmit Nachhilfekursen und Lernmaterial fördern
Icon Computer Tischdigitale Lernunterstützung entwickeln und verbreiten
Icon FamilieEltern und Dorfgemeinschaften mobilisieren

Aktuelles zu unserem Projekt „Bildungslücken schliessen“

Bildungsücken schließen

Vom Pilotkonzept zum ehrgeizigen Großprojekt

Im Juli 2021 begannen wir bereits mit einer Pilotphase. 1.000 Kinder nahmen an der Studie teil. Ab Oktober 2021 wird das Projekt schrittweise zunächst auf 60.000 Kinder und schliesslich bis April 2023 auf 100.000 Kinder ausgeweitet. 20.000 Schüler/innen der Sekundar- und Oberstufe erwerben MINT-Kenntnisse und erhalten Berufsberatung, die ihnen bei der Entscheidung über ihre berufliche Laufbahn hilft. 100 Coding-Gruppen für Mädchen werden gefördertÜberwindung der Lernlücken in drei Stufen

Kreative Methoden, um Unterrichtsausfälle zu kompensieren

In unseren Projekten haben wir während der Schulschließungen versucht, den ausgefallenen Unterricht zu ersetzen. Da es häufig keinen zuverlässigen Strom und zu wenige digitale Geräte gibt, mussten die Teams kreativ sein.

Unsere Erfolgskriterien

  • 3.000 der engagiertesten Lehrer werden in kindgerechten, spielerischen Methoden und in der Nutzung von IT fortgebildet
  • Eltern werden mobilisiert und für die Bedeutung guter Bildung sensibilisiert
  • Kooperation mit dem Bildungsministerium des Bundesstaates Assam
  • Schwerpunkte des Konzepts sind MINT Fächer, für die ein spezielles mobiles Laborkonzept angeboten wird

Helfen Sie uns, dieses ehrgeizige Projekt umzusetzen. Spenden Sie jetzt!

Wir unterstützen:

320 Bildungsmobilisatoren und 4.000 freiwillige Lehrer, die Kinder in 1.000 Schulen betreuen.
20.000 Jugendliche der Oberstufe, die Nachhilfe und Berufsberatung erhalten.
100.000 Kinder aus armen Gemeinden.

Interview mit unserem Praxispartner „Aide et Action“

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