Childaid Network

Entwicklungsminister Müller besucht unser Projekt in Guwahati

Dr. Gerd Müller besucht Kinderrechtsprojekt

02

Mrz 20

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In einem Steinbruch im Süden der Millionenstadt Guwahati ist gelungen, was sich Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller für die gesamte Region Südasien wünscht: Es gibt keine Kinderarbeit mehr. Für die armen Familien in den Slums der Region ist die schwere Arbeit im Steinbruch Lebensgrundlage. Ihre Kinder aber können, dank der Projekte von Childaid Network, nun zur Schule gehen und sich eine bessere Zukunft aufbauen.

Wirksam vernetzt in der Region

Wie dies erreicht wurde, erklärt Dr. Martin Kasper, ehrenamtlicher Vorstand des Königsteiner Kinderhilfswerks Childaid Network, dem Bundesminister persönlich vor Ort in Gorschuk, einem Stadtteil von Guwahati, der Hauptstadt Assams, Indien. Bei seinem Projektbesuch am 27.2.2020 erfuhr der Minister, dass durch das Projekt „Child Friendly Guwahati“ die Anzahl der Straßenkinder in der Millionenmetropole in den vergangenen sieben Jahren halbiert und die Kinderarbeit fast vollständig ausgerottet werden konnte.

Guwahati (Indien) – Dr. Gerd Müller, Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit freut sich, dass diese Kinder nun zur Schule gehen können und nicht mehr im Steinbruch arbeiten müssen.

Das Projekt, bei dem auch viele Organisationen der lokalen Zivilgesellschaft mobilisiert werden konnten, wurde von Childaid Network initiiert und zusammen mit dem lokalen Partner Snehalaya umgesetzt.

Schule und Ausbildung statt Kinderarbeit

Rund 40 Nachbarschaftszentren wurden eingerichtet, in denen die Kinder aus den Slums betreut und umsorgt werden. Ziel der Initiative ist es, Kinder aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen zu befreien und in Schule oder eine berufliche Qualifizierung zu bringen. Dafür ist die Motivation der Eltern, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, entscheidend.

Neben einer täglichen warmen Mahlzeit und regelmäßigen medizinischen Checkups werden die Kinder dort über ihre Rechte aufgeklärt und bereiten sich mithilfe von Brückenkursen auf den Eintritt in eine staatliche Schule vor. Mehr als 4.300 Kinder konnten auf diesem Weg in den letzten Jahren in einer regulären staatlichen Schule eingeschult werden und werden dort weiter begleitet und unterstützt. Über 4.000 Jugendlichen wurde eine berufliche Qualifizierung ermöglicht.

Der Kampf gegen Kinderarbeit steht auf der Agenda des Ministers ganz oben

Dies ist eine Initiative, wie sie sich der Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller auch andernorts wünscht. Um seinen Forderungen im Kampf gegen Kinderarbeit mehr Gewicht zu verleihen und sich mit den tatsächlichen Arbeitsbedingungen der Menschen vertraut zu machen, unternahm der Minister in der letzten Woche einer Reise nach Indien und Bangladesch.

Mehr zur Asienreise des Entwicklungsministers

Der Minister unterhielt sich mit den Kindern, den Eltern und den Sozialarbeitern im Projekt, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen. Begleitet wurde er von seiner Frau und einigen ausgewählten Journalisten.


Folgende Medien haben über die Reise berichtet:


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