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Im Himalaya – Bhandar in Nepal

 

Aufbruchstimmung in einem armen Land

Nepal zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Rund 40% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Die Arbeitslosenquote ist vor allem in den Städten hoch und beträgt rund 45%.

Frieden als Chance für eine strukturschwache Region

Mit dem 2006 eingeleiteten Friedensprozess haben sich die Rahmenbedingung für Nepals Wirtschaft grundlegend verbessert. Das Investitionsklima leidet jedoch unter starken staatlichen Reglementierungen und Mängeln bei der Infrastruktur und Ausbildung.

Kinder haben schlechte Aussichten auf eine gute Zukunft

Über 5% der Kinder werden keine 5 Jahre alt, nicht zuletzt weil im Haushalt von 2007 nur 8% der Ausgaben für Bildung und Gesundheit vorgesehen waren. Die Wasser- und Stromversorgung ist in Nepal nur an wenigen Stellen gewährleistet. Außer in Kathmandu und in den anderen größeren Städten ist sie kaum vorhanden.

Trotz Schulpflicht für Kinder ab sechs Jahren liegt die Alphabetisierungsquote unter Erwachsenen 2007 offiziell bei unter 48% (Männer 66%/Frauen 40%). Gründe für die hohe Wiederholer- und Abbrecherquote sind die Arbeitsverpflichtungen der Kinder, unregelmäßiger Unterricht, Schulkosten, fehlendes Unterrichtsangebot in der Muttersprache, ethnische und Kastendiskriminierung oder schlichtweg das geringe Elterninteresse. Rund zwei Drittel der Kinder, die nicht zur Schule gehen sind Mädchen.